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Momentan ist die Anmeldung für folgende Workshops möglich:

1. Workshop „Möglichkeiten und Konsequenzen der Nutzung von Next Generation Sequencing (NGS)“

Inhalt und Ziele:

Dieser Workshop befasst sich mit der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Relevanz der „Next Generation“ Sequenziertechnologien. Neben technischen Grundlagen und Möglichkeiten werden insbesondere die industriellen und gesellschaftlichen Auswirkungen der schnellen Verfügbarkeit von Genomsequenzen auf die Bewertung von Biodiversität, Krankheitsprognosen, Abstammung und Lebensmittelsicherheit beleuchtet.

Next Generation Sequencing (NGS) hat die Biotechnologie ähnlich revolutioniert wie die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) und ermöglicht mit seiner analytischen Tiefe, Aussagekraft, Geschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit die umfassende Darstellung biologischer und molekularer Vielfalt mit breiten Auswirkungen auf Wissenschaft und Gesellschaft. Molekularbiologische Methoden, die NGS beinhalten, haben sich in den letzten Jahren stark verbreitet und bieten neue übergreifende Möglichkeiten zur Analyse. Da dieses Themengebiet sehr aktuell ist, kann dieser Workshop den Stipendiaten die Möglichkeit bieten, a) allgemeine Anwendungsgebiete zu diskutieren und ansatzweise zu bewerten (z.B. Erkennung krankheitsrelevanter Gene, Vorhersage des toxigenen Potentials von Mikroorganismen, gerichtete Konstruktion von Produktionsorganismen), b) anhand der Notwendigkeit zur Einbeziehung von Sequenzdaten zulassungsrechtliche Verfahren der Lebensmittelbiotechnologie kennenzulernen und c) ihre Kenntnisse im Bereich der bioinformatischen Datenanalyse zu vertiefen. Von dieser Wissenserweiterung würden die Stipendiaten verschiedener Exzellenzcluster profitieren. Die vorgesehenen Themen sind hierbei die Analyse von Genomdaten, Genomik, Transkriptomik und die Analyse von MAPS-Daten.

Organisator

Georg-August Universität Göttingen

Termin

19.09.2019- 20.09.2019 , Tag 1 13:00-18:00, Tag 2 9:00-14:00

Ort

Göttingen

Dauer

2 Tage à 5 Stunden.

Referent

TBC

Anmeldeschluss

30.08.2019

2. Workshop "Entwicklung von niedermolekularen Naturstoffen als Wirkstoffe in Pharma-, Food- und Kosmetikprodukten"

Inhalt und Ziele

Niedermolekulare Naturstoffe aus Pflanzen und Mikroorganismen spielen eine große Rolle als Wirkstoffe in Produkten der Pharma-, Food- und Kosmetikindustrie. Der lange Weg von der Entdeckung der Substanzen bis zum fertigen Produkt im Regal erfordert die Zusammenarbeit vieler Disziplinen. Neben Biologie (z.B. Botanik, Mikrobiologie, Zellbiologie, Bioinformatik), Chemie und Pharmakologie spielen auch rechtliche Fragen und technische Herausforderungen eine große Rolle.

 

Im Rahmen des Workshops soll anhand von Beispielen für unterschiedliche Anwendungsgebiete dargestellt und erarbeitet werden, wie die Entwicklung eines Wirkstoffs ablaufen kann. Folgende Fragestellungen sollen adressiert werden:

  • Auswahl und Beschaffung der Biomaterialien unter Berücksichtigung der Convention on Biological Diversity
  • Wie findet man wirksame Substanzen?
  • Von der in vitro Aktivität zur Aktivität im Menschen
  • Produktion größerer Mengen eines Wirkstoffs

 

Für die Teilnahme am Workshop sind keine vertieften Kenntnisse der Naturstoffchemie oder der Biologie erforderlich.

 

Im Anschluss an den Workshop besteht die Gelegenheit zu einer Führung durch die Räumlichkeiten der AnalytiCon Discovery.

Organisator

AnalytiCon Discovery GmbH

Termin

12.12.2019; 10:00 – 15:30

Ort

AnalytiCon Discovery, Hermannswerder 17, 14473 Potsdam

Dauer

1 Tag ( 5 Stunden)

Referent

Mitarbeiter der AnalytiCon Discovery GmbH

Anmeldeschluss

22.11.19

3. Workshop "Nutzung von Enzymen in der Produktion von Wirkstoffen"

Inhalt und Ziele:

Motiviert durch den steigenden Bedarf nach nachhaltigeren Produktionsmethoden gewinnt die Herstellung von Wirkstoffen über Enzym-katalysierte Routen immer mehr an Bedeutung und ersetzt sukzessiv klassische chemische Synthesen. Biokatalysatoren bieten neben milderen Reaktionsbedingungen, dem Verzicht auf Schwermetalle und organische Lösungsmittel zahlreiche weitere Vorteile wie beispielsweise hohe Chemo-, Regio-, und Stereoselektivität.

 

Diese Vorteile und weitere wichtige Grundlagen der Biokatalyse sollen im Rahmen dieses Workshops zunächst vermittelt werden. Zudem werden bedeutende industrielle enzymatische Verfahren exemplarisch aufgezeigt und Methoden des Protein Engineering, mit denen maßgeschneiderte Biokatalysatoren für industrielle Anwendungen entwickelt werden können, vorgestellt. Anhand dieser im Rahmen des Workshops gewonnen Erkenntnisse sollen anschließend Strategien zur enzymatischen Herstellung eines bestimmten Wirkstoffs selbstständig diskutiert werden.

Organisator

Universität Greifswald

Termin

13.12.2019; 09:00 – 15:30

Ort

AnalytiCon Discovery, Hermannswerder 17, 14473 Potsdam

Dauer

1 Tag ( 5 Stunden)

Referent

u.a. Prof. Dr. Uwe Bornscheuer, Lehrstuhl für Biotechnologie & Enzymkatalyse am Institut für Biochemie der Universität Greifswald

Anmeldeschluss

22.11.19