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Momentan ist die Anmeldung für folgende Workshops möglich:

1. SCIENTISTS NEED MORE: Project Management for Scientists

In diesem Seminar .....

werden Grundlagen des Projekt- und Zeitmanagements im wissenschaftlichen Kontext praxisnah dargestellt und erprobt.

lernen die Teilnehmer*innen ein Selbstmanagement-Konzept kennen, das auf Kreativität, Effizienz und Produktivität von technischen Wissenschaftler*innen setzt.

erarbeiten die TN konstruktive Kommunikationsstrategien mit Betreuer*innen und innerhalb von Projektteams; die TN reflektieren das Führungsinstrument Feedback und entwickeln eine motivierende Feedback-Praxis.

Zur erfolgreichen Durchführung eines Promotionsprojekts braucht es selbstverständlich große fachliche Kompetenz. Mindestens ebenso ist wichtig eine effiziente Organisation und Nutzung der zur Verfügung stehenden, knappen 8 Ressourcen. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die proaktive Kommunikation mit Betreuer*Innen und innerhalb von Projektteams.

Der Workshop vermittelt wirksame Projekt- und Zeitmanagementwerkzeuge, so dass Promovierende ihre Zeit optimal nutzen und ihr Promotionsprojekt erfolgreich voranbringen. Darüber hinaus erwerben die TN grundlegende Kenntnisse in den Bereichen konstruktive Kommunikation und Teamfähigkeit. Im Rahmen dieses doppelten Schwerpunktes werden weitere wichtige Themen wie die Grundlagen eines klugen Selbstmanagements, die interkulturelle Dimension erfolgreicher Kommunikation und Resilienz im Umgang mit Rückschlägen vermittelt.

Ziel des Seminars ist es, die Doktoranden mit Management-Techniken, kommunikativen Werkzeugen und reflektierter Selbstkenntnis auszustatten, so dass der „Sprung ins kalte Wasser schneller zum Schwimmen“ führt.

Organisator

BRAIN AG

Termin

04.09.2019; 10:00 – 17:30

Ort

Zwingenberg, BRAIN AG, Darmstädter Str. 34-36

Dauer

1 Tag ( 6 Stunden)

Referent

Herr Dr. Schiller von Schiller & Mertens

Anmeldeschluss

15.08.2019

2. Grundlagenseminar Patente und Marken

Inhalt und Ziele:

Im geplanten Seminar werden folgende Themen behandelt:

 ·  Erstellen einer Patentanmeldung, Inhalte einer Patentanmeldung, Anmeldeämter (EPA, DPMA  und WIPO)

·  Erstanmeldung, Nachanmeldung und Priorität.

 Weiterhin wird besprochen wie es nach der Anmeldung weitergeht:

·  Formalprüfung, Rechercheantrag und erweiterter europäischer Recherchebericht

·  Veröffentlichung der Patentanmeldung, Prüfungsantrag und substantielle Prüfungsphase

·  Abschluss der Prüfungsphase: Erteilung oder Zurückweisung.

 Patentrechtliche Begriffe wie Neuheit, Erfinderische Tätigkeit, gewerbliche Anwendbarkeit, ausreichende Offenbarung, Klarheit, Einheitlichkeit, unzulässige Erweiterung und sowie Schutzhindernisse ("was ist nicht patentierbar") werden erläutert. Vertiefend wird vermittelt, welche Rechte sich aus einem Patent ergeben, wie man einen Schutzbereich definiert und wie sich die Patentlaufzeit berechnet. Verfahren und Vorgänge, die sich gegen ein bereits erteiltes Patent richten wie Einspruch, Beschwerde, Nichtigkeits- und Patentverletzungsverfahren werden erläutert. Schließlich werden bei Interesse noch Exkurse zu den Themen Marken- und Designschutz, sowie Ausbildung zum Patentanwalt angeboten.

Organisator

BRAIN AG

Termin

05.09.2019; 09:00 – 16:30

Ort

Zwingenberg, BRAIN AG, Darmstädter Str. 34-36

Dauer

1 Tag ( 6 Stunden)

Referent

Herr Dr. Fabry von IP² Patentanwalts GmbH

Anmeldeschluss

15.08.2019

3. Workshop „Möglichkeiten und Konsequenzen der Nutzung von Next Generation Sequencing (NGS)“

Inhalt und Ziele:

Dieser Workshop befasst sich mit der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Relevanz der „Next Generation“ Sequenziertechnologien. Neben technischen Grundlagen und Möglichkeiten werden insbesondere die industriellen und gesellschaftlichen Auswirkungen der schnellen Verfügbarkeit von Genomsequenzen auf die Bewertung von Biodiversität, Krankheitsprognosen, Abstammung und Lebensmittelsicherheit beleuchtet.

Next Generation Sequencing (NGS) hat die Biotechnologie ähnlich revolutioniert wie die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) und ermöglicht mit seiner analytischen Tiefe, Aussagekraft, Geschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit die umfassende Darstellung biologischer und molekularer Vielfalt mit breiten Auswirkungen auf Wissenschaft und Gesellschaft. Molekularbiologische Methoden, die NGS beinhalten, haben sich in den letzten Jahren stark verbreitet und bieten neue übergreifende Möglichkeiten zur Analyse. Da dieses Themengebiet sehr aktuell ist, kann dieser Workshop den Stipendiaten die Möglichkeit bieten, a) allgemeine Anwendungsgebiete zu diskutieren und ansatzweise zu bewerten (z.B. Erkennung krankheitsrelevanter Gene, Vorhersage des toxigenen Potentials von Mikroorganismen, gerichtete Konstruktion von Produktionsorganismen), b) anhand der Notwendigkeit zur Einbeziehung von Sequenzdaten zulassungsrechtliche Verfahren der Lebensmittelbiotechnologie kennenzulernen und c) ihre Kenntnisse im Bereich der bioinformatischen Datenanalyse zu vertiefen. Von dieser Wissenserweiterung würden die Stipendiaten verschiedener Exzellenzcluster profitieren. Die vorgesehenen Themen sind hierbei die Analyse von Genomdaten, Genomik, Transkriptomik und die Analyse von MAPS-Daten.

Organisator

Georg-August Universität Göttingen

Termin

19.09.2019- 20.09.2019 , Tag 1 13:00-18:00, Tag 2 9:00-14:00

Ort

Göttingen

Dauer

2 Tage à 5 Stunden.

Referent

TBC

Anmeldeschluss

30.08.2019

4. Wie lassen sich die Schnittstellen zwischen Bioökonomie und Gesellschaft aktiv gestalten? Biotech-Kommunikation mit Bürgern, Patienten, Konsumenten, Politik und Medien

Inhalt und Ziele:

Innovationen der Bioökonomie können ihren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen nur entfalten, wenn sie auf Akzeptanz stoßen. Sie sind erklärungs- und kommunikationsbedürftig – eine große Herausforderung angesichts ihrer Komplexität, Invisibilität und Intangibilität (niemand kann beispielsweise Mikrorganismen mit bloßem Auge sehen oder gar streicheln). Zugleich agieren einige gesellschaftliche Gruppen mit viel Energie gegen Biotech-Innovationen und besetzen einschlägige Begriffe (z. B. „Gentechnik“) mit negativen Erwartungen und Emotionen.

Vor diesem Hintergrund kommt den Innovatoren der Bioökonomie die Aufgabe zu, ihre Aktivitäten „angemessen“ zu kommunizieren. Um ein thematisches „Public Understanding of Science“ zu erreichen, lohnt es sich jedoch zunächst, „scientists‘ understanding of the public“ zu fördern. Genau darum geht es im Workshop: Biotech-Entscheider von heute und von morgen erfahren mehr über die öffentliche Kommunikation von Innovationen. Viele Akteursgruppen gilt es zu berücksichtigen, um innovative Verfahren und Produkte kommunikationsstrategisch zu begleiten.

Ausgehend von den Erfahrungen und Befürchtungen der Teilnehmenden bietet der Workshop konzeptionellen Input und praktische Anschauungsbeispiele, wie der dialogische Austausch zwischen Bioökonomie und gesellschaftlichen Anspruchsgruppen aktiv gestaltet werden kann. Die Teilnehmenden sollen eine Merkliste von Aspekten mitnehmen, die es bei der Kommunikationsarbeit für Biotech zu berücksichtigen gilt. Zugleich soll der Workshop die Resilienz gegen häufig emotional vorgetragene oder vereinfachende öffentliche Kritik stärken, um die eigene Arbeitszufriedenheit zu erhalten und den Blick für die Chancen, die Biotech-Innovationen bieten, zu bewahren.

Organisator

Sartorius Lab Instruments GmbH & Co. KG

Termin

03.09.2019, 13:00-18:00

Ort

DECHEMA Haus,  Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main

Dauer

1 Tag à 5 Stunden.

Referent

Prof. Dr. Christoph Klimmt, Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Anmeldeschluss

20.08.2019